Die Mundhöhle ist der vierthäufigste
Ort für die Entstehung bösartiger Tumoren.
Aufgrund der schlechten Einsehbarkeit werden diese Tumoren
meist erst sehr spät bemerkt, so dass bei Vorstellung
bereits große Anteile des Kiefers in den Krankheitsprozess
miteinbezogen wurden.
Eine gute und frühzeitige Diagnostik vor einer Tumor-operation
ist die Grundlage einer guten Therapie, durch sie kann
das notwendige Ausmaß der Operationabge-schätzt
werden. Die Planung einer Tumorbehandlung erfolgt somit
nach zytologischer und histopathologischer Untersuchung.
Aufgrund enger Nachbarschaft wichtiger Strukturen im
Bereich des Kopfes ist die rechtzeitige Intervention
von entscheidender Bedeutung. Ist eine vollständige
chirurgische Entfernung des Tumors nicht mehr möglich,
sollten Kombinationstherapien (z. B. Chirurgie + Immuntherapie
u. ä.) in Erwägung gezogen werden.
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